Agriculture

LBS – VORAUSDENKER 2019!

Stimmt für unser Projekt!

Ab Mitte März bis zum 23.04.2019 kann jeder von euch einmal seine Stimme für ein Projekt seiner Wahl abgeben. Danach stehen die Gewinner fest.

Wir wünschen uns ein Gewächshaus, einen Sandkasten und eine Schaukel für den Interkulturellen Garten Drensteinfurt. Wir freuen uns, wenn Ihr mitmacht!

Stimmen
112

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Ein ereignisreicher Sommer

Nach der Eröffnung des Gartens gab es noch viel zu tun… Es sollte noch eine Hütte mit Pergola gebaut werden. Das Material wartete schon auf fleißige Helfer, die dann auch kamen und es ging zügig voran. Das Dach des Bauwagens wurde gegen Regenwasser „dicht“ gemacht und neben der Pumpe wurde ein befestigter Platz für Vorratsbehälter für Gießwasser angelegt. An anderer Stelle wurde im Garten ebenfalls weiter fleißig gearbeitet und in dem heißen Sommer musste beinahe täglich ordentlich gegossen werden. Ein stärkerer Sturm brachte in einigen Beeten etwas Unordnung. Nach getaner Arbeit bleibt hin und wieder aber auch noch etwas Zeit, oder man nimmt sie sich…

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Besuch aus dem Bundestag

Ihren Aufenthalt in Drensteinfurt nutzte die münsteraner Bundestagsabgeordnete Maria Klein-Schmeink (Bündnis 90 / Die Grünen) für einen spontanen Besuch im Garten.


Für eine halbe Stunde informierten Rudi Naerger und Isabelle Karcev die Politikerin über das Konzept des interkulturellen Gartens und den Stand des Projektes in der Wersestadt. Da Klein-Schmeink einen eigenen Schrebergarten mit Bienenvolk besitzt, war man rasch in einem Fachgespräch über den arbeitsreichen Alltag vertieft.


Naerger und Karcev machten deutlich, dass neben dem Gärtnern natürlich die Integration von Schulkindern und Geflüchteten das Projekt auszeichnen. Klein-Schzmeink zeigte sich begeistert von dem Engagement und sprach den Wunsch aus, dass dieses Projekt möglichst viel Unterstützung und Nachahmer finden möge.

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Die Eröffnung

An einem Sonntag im Juni war es dann endlich soweit. Der Garten wurde offiziell eröffnet. Mit einer Feier wurde der Interkulturelle Garten Drensteinfurt eröffnet in Anwesenheit von Bürgermeister Carsten Grawunder und Waltraud Angenendt als Vertreterin des DAF.

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Der erste Frühling

Der Frühling kommt – immer. Für den Garten war 2018 das erste Frühjahr Dementsprechend gab es noch eine Menge Erde zu bewegen. Doch nicht nur draußen wurde fleißig gearbeitet. Ein Eingangsschild wurde gemalt, in dem auch die Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Ausländischer Freundeskreis Drensteinfurt e.V. (DAF) und der Teamschule Drensteinfurt festgehalten wurde. Viele Ladungen Mulch zum Abstreuen der Wege wurden von der Stadt Drensteinfurt geliefert. Dieser wurde schon heiß ersehnt und schnellst möglich von fleißigen Händen verteilt. Auch Schotter als Grundlage für die Pflasterung unter der geplanten Gartenhütte wurde eingebracht. Der Bauwagen war angekommen und es konnten Werkzeuge und Schubkarren darin untergebracht werden. Und natürlich auch Pflanzen. Ein Bohrloch für Wasser wurde gebohrt. Nach der Parzellierung wurden Obstbäume gepflanzt und ein einfaches Gewächshaus aufgestellt. Die Parzellen waren in Windeseile vergeben. Schnell wurden die einzelnen Beete in Besitz genommen und es wurde fleißig gegraben, geharkt und gepflanzt. Der Pflanzerfolg ließ nicht lange auf sich warten. Natürlich musste jede Pflanze auch ordentlich angegossen werden.

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Garten Winter-Blues

Die Jahreszeiten bestimmen wesentlich die Tätigkeiten im Garten mit. Und der Winter erfordert viel Geduld. Mit dem einsetzenden Schnee mussten die Arbeiten unterbrochen werden. Nun beginnt die Wartezeit auf den Frühling. Aber man hat auch die Gelegenheit, sich auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten. Gut zu erkennen ist auch die ‘feuchte Ecke’ rechts vorne am Bildrand. Das war ein besonderer Winter. Fast vier Monate ging es nicht weiter.

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Kaninchen bleiben draußen

Wer seinen Garten vor niedlichen Kleinnagern schützen will, muss schon mit Handarbeit Vorkehrungen treffen. Bevor der Drahtzaun gesetzt werden kann wurde ein ca. 50 cm tiefer Graben um den zukünftigen Garten gezogen, damit darin ein Teil des geplanten Zauns zusammen mit einem noch feineren Drahtgeflecht eingegraben werden kann. Im Oktober war Teamwork angesagt. ZumSchutz der Gartenarbeit müssen entsprechende Meter Drahtzaun angebracht werden. Auch ein blauer Himmel und Sonnenschein können durchaus als Unterstützung gewertet werden. Viele Helfer sind gekommen. Der Maschendraht wurde eingegraben, um den Kaninchen das Durchbuddeln zu erschweren.

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Ein Tor in den Zaun

Ein Garten benötigt Zaun und Tor. Im September war es soweit – die Arbeiten an der Gartenbegrenzung konnten beginnen. Mit viel Unterstützung wurden die Fundamente gegossen und die Pfosten eingesetzt.

Der Spaß beginnt

Im August 2017 finden die ersten Spatenstiche und Erdbewegungen statt. Nachdem die Stadt Drensteinfurt eine Fläche an der örtlichen Teamschule bereitgestellt hat, müssen dort erst einmal grundlegende Tätigkeiten verrichtet werden. Denn ein funktionierender Garten benötigt eine gute Grundlage. Die Umgrenzung wurde durch Pflöcke gekennzeichnet. An der einen Stelle musste Erde abgetragen, an der anderen aufgefüllt werden. Dies ging natürlich nur mit der Unterstützung durch schweres Gerät.

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„Interkultureller Garten“ – DAF erhält Fördergelder

Deutsch-Ausländischer Freundeskreis beantragt und erhält Fördergelder. Der Bund fördert das geplante Projekt „Interkultureller Garten“ mit knapp 10 000 Euro. Für sein Projekt „Interkultureller Garten“ darf sich der Deutsch-Ausländische Freundeskreis über eine Finanzspritze des Bundes freuen. Wie die heimischen Bundestagsabgeordneten Bernhard Daldrup (SPD) und Reinhold Sendker (CDU) mitteilen, erhält der DAF eine Summe von 9966 Euro aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung, Fördermaßnahme „500 LandInitiativen“, des BMEL (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft). „Wieder einmal zeigt sich, dass in unserem Kreis Warendorf viele kreative Menschen leben, die wichtige Themen wie die Lage von Geflüchteten durch gute Ideen für viele Menschen nahbar und erfahrbar machen“, freut sich Bernhard Daldrup über das Engagement des Freundeskreises, der bereits im Jahr 1988 von Alison Kreuzer, Walburg Dietrich, Waltraud Angenendt, Annette Mors und Marga Dahlhaus gegründet worden war und seitdem zahlreiche Hilfsangebote für geflüchtete Menschen in Drensteinfurt anbietet. „Ein Einsatz über solch einen langen Zeitraum ist etwas ganz Besonderes. Dafür möchte ich sämtlichen Vereinsmitgliedern und allen voran der Vorsitzenden Waltraud Angenendt, die von der ersten Stunde an mit dabei war und den Verein mitbegründet hat, ganz herzlich danken“, erklärt Reinhold Sendker. Mit dem Förderprogramm werde das Ziel verfolgt, ländliche Regionen noch attraktiver zu machen. Ab 2017 stünden dazu jährlich 55 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt allein für diese Initiativen zur Verfügung. Wie Bauamtsmitarbeiter Christoph Grabbe auf WN-Anfrage erklärte, soll der „Interkulturelle Garten“ auf einer bislang landwirtschaftlich genutzten Fläche hinter der Dreingau-Halle entstehen. Ein entsprechender Pachtvertrag sei bereits geschlossen worden. Den geplanten Gemüsegarten, so Grabbe weiter, will der DAF gemeinsam mit Flüchtlingen und Schülern bewirtschaften. Westfälische Nachrichten 17.07.2017, Dietmar Jeschke

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