Dren Interkultureller Garten

Neues Gewächshaus

Die Tomaten sind reif. Ebenso wie die Kartoffeln. Bis die großen und knallig-gelb leuchtenden Sonnenblumen, die das Eingangstor säumen, ihre Samen preisgeben, kann es aber noch ein Weilchen dauern. Kurz: Im „Interkulturellen Garten“ an der Teamschule grünt und blüht es. Noch, denn auch hier neigt sich die Gartensaison langsam aber sicher dem Ende entgegen. Einen „Winterschlaf“ müssen die Nutzer jedoch in diesem Jahr nicht antreten. Dank der finanziellen Unterstützung der „Westfalen Initiative“ in Höhe von 2000 Euro kann nämlich alsbald ein recht stattliches Gewächshaus angeschafft werden.

„Wir freuen uns, mit diesem Projekt den interkulturellen Austausch in Drensteinfurt zu fördern und hoffen, dass durch die Errichtung eines Gewächshauses weitere Menschen zur Kommunikation und zum Mitmachen animiert werden“, erklärte Stiftungsgeschäftsführer Gerd Meyer-Schwickerath , der sich am Donnerstagmorgen selbst ein Bild von der im Jahr 2017 als Kooperation von Teamschule und Deutsch-Ausländischem Freundeskreis ins Leben gerufenen Gartenanlage machte.

Seit der ersten Pflanzaktion ist der Garten zu einem Ort der Begegnung von Schülern, Helfern und eben auch von Geflüchteten geworden. Nun wird er um eine drei mal sieben Meter große Winteranbaufläche erweitert. „Das stabile Gewächshaus für den ,Interkulturellen Garten‘ wurde zusammen mit sieben weiteren ,Starterprojekten‘ aus insgesamt knapp 60 Bewerbungen im diesjährigen Wettbewerb ,Westfalen-Beweger 20/21‘ zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements gewürdigt“, erklärte Meyer-Schwickerath.

Teamschullehrer Karl Kampelmann und seine Schüler sowie Waltraud Angenendt und ihr Team vom DAF freuten sich über die Unterstützung, die ihnen nun ganzjähriges Arbeiten im „grünen Paradies“ ermöglicht. Außerdem dürfen sie darauf hoffen, noch eine weitere Finanzspritze zu erhalten. Denn bis Februar sollen die mit Stiftungsgeldern angeschobenen Projekte nun weiterentwickelt werden. Den erfolgreichsten Teilnehmern winken bei Einreichung eines entsprechenden Abschlussberichts noch einmal Preisgelder in Höhe von insgesamt 15 000 Euro.

„Mit dem ,Westfalen-Beweger‘ verfolgt die Stiftung "Westfalen-Initiative" seit 2013 das Ziel, Projekte zu unterstützen, die sich gesellschaftlichen Problemen eigeninitiativ und eigenverantwortlich annehmen und die durch bürgerschaftliches Engagement und private Eigeninitiative gekennzeichnet sind“, erklärte Gerd Meyer-Schwickerath. Und genau das treffe für das Projekt „Interkultureller Garten“, das Menschen aller Altersklassen und unterschiedlicher Herkunft zusammenbringt, zu 100 Prozent zu. „Das Gewächshaus soll den Flüchtlingen ermöglichen, Pflanzen aus ihrer Heimat auch hier in Drensteinfurt zu kultivieren. Und für die Schüler entsteht ein interessantes Lernfeld“, freute sich auch Waltraud Angenendt vom DAF über die Förderung.

"Westfälische Nachrichten" vom 10.09.2020, Foto oben: Dietmar Jeschke

Agriculture

LBS – VORAUSDENKER 2019!

Die Abstimmung ist vorbei. Danke für eure Teilnahme!

Ab Mitte März bis zum 23.04.2019 kann jeder von euch einmal seine Stimme für ein Projekt seiner Wahl abgeben. Danach stehen die Gewinner fest.

Wir wünschen uns ein Gewächshaus, einen Sandkasten und eine Schaukel für den Interkulturellen Garten Drensteinfurt. Wir freuen uns, wenn Ihr mitmacht!

Stimmen
112

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Ein ereignisreicher Sommer

Nach der Eröffnung des Gartens gab es noch viel zu tun… Es sollte noch eine Hütte mit Pergola gebaut werden. Das Material wartete schon auf fleißige Helfer, die dann auch kamen und es ging zügig voran. Das Dach des Bauwagens wurde gegen Regenwasser „dicht“ gemacht und neben der Pumpe wurde ein befestigter Platz für Vorratsbehälter für Gießwasser angelegt. An anderer Stelle wurde im Garten ebenfalls weiter fleißig gearbeitet und in dem heißen Sommer musste beinahe täglich ordentlich gegossen werden. Ein stärkerer Sturm brachte in einigen Beeten etwas Unordnung. Nach getaner Arbeit bleibt hin und wieder aber auch noch etwas Zeit, oder man nimmt sie sich…

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Besuch aus dem Bundestag

Ihren Aufenthalt in Drensteinfurt nutzte die münsteraner Bundestagsabgeordnete Maria Klein-Schmeink (Bündnis 90 / Die Grünen) für einen spontanen Besuch im Garten.


Für eine halbe Stunde informierten Rudi Naerger und Isabelle Karcev die Politikerin über das Konzept des interkulturellen Gartens und den Stand des Projektes in der Wersestadt. Da Klein-Schmeink einen eigenen Schrebergarten mit Bienenvolk besitzt, war man rasch in einem Fachgespräch über den arbeitsreichen Alltag vertieft.


Naerger und Karcev machten deutlich, dass neben dem Gärtnern natürlich die Integration von Schulkindern und Geflüchteten das Projekt auszeichnen. Klein-Schzmeink zeigte sich begeistert von dem Engagement und sprach den Wunsch aus, dass dieses Projekt möglichst viel Unterstützung und Nachahmer finden möge.

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Die Eröffnung

An einem Sonntag im Juni war es dann endlich soweit. Der Garten wurde offiziell eröffnet. Mit einer Feier wurde der Interkulturelle Garten Drensteinfurt eröffnet in Anwesenheit von Bürgermeister Carsten Grawunder und Waltraud Angenendt als Vertreterin des DAF.

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Der erste Frühling

Der Frühling kommt – immer. Für den Garten war 2018 das erste Frühjahr Dementsprechend gab es noch eine Menge Erde zu bewegen. Doch nicht nur draußen wurde fleißig gearbeitet. Ein Eingangsschild wurde gemalt, in dem auch die Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Ausländischer Freundeskreis Drensteinfurt e.V. (DAF) und der Teamschule Drensteinfurt festgehalten wurde. Viele Ladungen Mulch zum Abstreuen der Wege wurden von der Stadt Drensteinfurt geliefert. Dieser wurde schon heiß ersehnt und schnellst möglich von fleißigen Händen verteilt. Auch Schotter als Grundlage für die Pflasterung unter der geplanten Gartenhütte wurde eingebracht. Der Bauwagen war angekommen und es konnten Werkzeuge und Schubkarren darin untergebracht werden. Und natürlich auch Pflanzen. Ein Bohrloch für Wasser wurde gebohrt. Nach der Parzellierung wurden Obstbäume gepflanzt und ein einfaches Gewächshaus aufgestellt. Die Parzellen waren in Windeseile vergeben. Schnell wurden die einzelnen Beete in Besitz genommen und es wurde fleißig gegraben, geharkt und gepflanzt. Der Pflanzerfolg ließ nicht lange auf sich warten. Natürlich musste jede Pflanze auch ordentlich angegossen werden.

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Garten Winter-Blues

Die Jahreszeiten bestimmen wesentlich die Tätigkeiten im Garten mit. Und der Winter erfordert viel Geduld. Mit dem einsetzenden Schnee mussten die Arbeiten unterbrochen werden. Nun beginnt die Wartezeit auf den Frühling. Aber man hat auch die Gelegenheit, sich auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten. Gut zu erkennen ist auch die ‘feuchte Ecke’ rechts vorne am Bildrand. Das war ein besonderer Winter. Fast vier Monate ging es nicht weiter.

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Kaninchen bleiben draußen

Wer seinen Garten vor niedlichen Kleinnagern schützen will, muss schon mit Handarbeit Vorkehrungen treffen. Bevor der Drahtzaun gesetzt werden kann wurde ein ca. 50 cm tiefer Graben um den zukünftigen Garten gezogen, damit darin ein Teil des geplanten Zauns zusammen mit einem noch feineren Drahtgeflecht eingegraben werden kann. Im Oktober war Teamwork angesagt. ZumSchutz der Gartenarbeit müssen entsprechende Meter Drahtzaun angebracht werden. Auch ein blauer Himmel und Sonnenschein können durchaus als Unterstützung gewertet werden. Viele Helfer sind gekommen. Der Maschendraht wurde eingegraben, um den Kaninchen das Durchbuddeln zu erschweren.

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Ein Tor in den Zaun

Ein Garten benötigt Zaun und Tor. Im September war es soweit – die Arbeiten an der Gartenbegrenzung konnten beginnen. Mit viel Unterstützung wurden die Fundamente gegossen und die Pfosten eingesetzt.

Der Spaß beginnt

Im August 2017 finden die ersten Spatenstiche und Erdbewegungen statt. Nachdem die Stadt Drensteinfurt eine Fläche an der örtlichen Teamschule bereitgestellt hat, müssen dort erst einmal grundlegende Tätigkeiten verrichtet werden. Denn ein funktionierender Garten benötigt eine gute Grundlage. Die Umgrenzung wurde durch Pflöcke gekennzeichnet. An der einen Stelle musste Erde abgetragen, an der anderen aufgefüllt werden. Dies ging natürlich nur mit der Unterstützung durch schweres Gerät.

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